Percussion
Projekt Rostock" beeindruckte im Peiner Forum
Perfekte Inszenierung
am Marimbaphon
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Pure Perfektion: Jasmin Kolberg am Marimbaphon.
(PN-Foto: Bode)
Zudem spielten die fünf Ensemblemitglieder mit einer atemberaubenden
Perfektion und lieferten eine spannungsvolle Darbietung, die
das Publikum gebannt verfolgte.
Höhepunkt war aber Jasmin Kolbergs
Komposition "Kalimbob", die neben der Verwendung von Naturlauten
wie fließendem Wasser und rieselndem Sand auch lebhafte bis
ekstatisch wirkende rhythmische Strukturen einsetzt.. Das Publikum
war am Ende so begeistert, dass das "Percussion Projekt Rostock"
noch drei Zugaben gewährte.
Günther Werner |
Peine.
Es war ein Klang- und Musikerlebnis der besonderen Art: Auf
der Bühne waren bis zu fünf Marimbaphone gleichzeitig eingesetzt,
dazu in einigen Stücken auch Handtrommeln, Rasseln, Klanghölzer,
Klangstäbe und -kästchen aus Holz und Metall sowie Triangeln
verschiedener Größe. Das "Percussion Projekt Rostock" hatte
ins Forum eingeladen.
Geboten wurde vom Ensemble, das
1990 sein erstes Konzert gab, nicht nur Zeitgenössisches, sondern
auch verschiedene für Marimbaphone arrangierte Versionen klassischer
Kompositionen von Claude Debussy, Johann Sebastian Bach und
Antonio Vivaldi.
Star des Abends war Jasmin Kolberg,
die als Meisterstudentin in New York und Stipendiatin in Paris
Erfolge in internationalen Wettbewerben verzeichnen konnte und
am Marimbaphon ein Ausnahmetalent darstellt.
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Sie
faszinierte das Publikum mit einer durchdachten Interpretation
klassischer Werke, so in der für Marimbaphon gearbeiteten Fassung
des Stückes von Claude Debussy "Gradus ad Parnassum" wie auch
in der Fuge aus der Sonate g-Moll für Violine Solo(hier im Arrangement
für Marimbaphon) von Johann Sebastian Bach, beides in wunderschöner
Phrasierung und mit Herausarbeitung der motivischen Linien sowie
mit herrlich sensiblem Klang geboten.
Die Umsetzung dieser "klassischen"
Werke fand ihren Höhepunkt in der Bearbeitung zweier Sätze aus
Antonio Vivaldis Werk " Die vier Jahreszeiten", hier die Sätze
"Frühling" und "Sommer". Die rhythmischen Strukturen und feinen
harmonischen Wendungen dieses barocken Meisters wurden durch
die Umsetzung in dieses Instrument sehr viel klarer hörbar und
erhielten eine völlig zeitlose Dimension. |